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Caravelles (Mädchen) und Explorer (Burschen) finden sich je nach Interesse in Kleingruppen zusammen. In Unternehmen, bei denen die Jugendlichen ihre eigenen Ideen einbringen, handeln sie bei der Planung und Durchführung immer selbst-ständiger.
Die LeiterInnen unterstützen die Jugendlichen, wo immer sie ihre Hilfe brauchen. Für Caravelles und Explorer ist es wichtig, gemeinsam etwas zu bewegen und Zusammengehörigkeit nicht nur zu Hause, sondern über Grenzen und Völker hinweg zu erfahren. Internationale Treffen geben den Jugendlichen die Chance, interkulturelles Zusammenleben hautnah zu erleben. | | >> Ca/Ex Fotogallerie <<
Nachtwanderung 2006 9 Männer allein im Wald (und eine Leiterin namens Vanessa.)
Los ging es irgendwo in Einöd wo wir auch unser erstes Ziel erfuhren. Die Einödhöhlen. Das Erste Stück stellte sich auch gleich als das fast schwerste Stück heraus. Angekommen an den Einödhöhlen war unsere Aufgabe den nächsten Hinweis zu finden, was sich als nicht sehr schwer herausstellte. Der nächste Hinweis stelle einen Quader dar, das mit einem aufgemalten Labyrinth versehen war. Uns war die Aufgabe gleich klar und so machten wir uns daran das Rätsel zu lösen. Wie sich dann herausstellte war unser nächstes Ziel der Husarentempel.
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 | Das einzige was uns ein bisschen irritierte war ein Klebestreifen auf der Seite der Quaders mit der Aufschrift „ Nicht Öffnen“. Wie dann nachher erfuhren befand sich unter dem Streifen irgendein Essensrest. Danke Ra/Ro. Wir befolgten den Rat ihn nicht zu entfernen und machten uns auf den weg. Wir gingen und gingen diskutierten über diverse Horror Kino Filme und die Zeit verging so schnell das wir im nu beim Husarentempel angekommen waren.
Nun folgte nur noch der mühsame Abstieg zum Föhrenhof. Da der MF mit einer Blase gesegnet worden war bildete er das Schlusslicht und es war kein schaden. Während die anderen vorne weggingen kreuzte ein Feuersalamander meinen weg. Tja alles hat seine guten Seiten.
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| Beim Föhrenhof angekommen waren wir alle Heilfroh als uns die Abholkarawane bestehend aus 3 Autos aufgabelte und ins Pfadfinderheim brachte. Im Heim besprachen wir noch mit den Ra/Ro gemeinsam das geschehene und kamen dann schließlich alle um ca. 2 Uhr in unsere warmen betten. |  | | Alles im allen war es eine sehr gelungen Aktion und es wird hoffentlich nicht die letzte gewesen sein. | |
LANge NachtDa das geplante Wochenende sowieso dem Wetter zum Opfer gefallen wäre, es hat in Strömen geregnet, konnten wir frohlockend die Zeit drinnen geniessen. Nachdem jeder seinen Computer aufgestellt hatte, konnte die Netzwerkbastelei beginnen.
Mit einem Router und 2 Switches, sowie einem, von Elektro Krammer gesponserten, Starkstrom-Steckdosenpanel waren wir technisch gesehen auf der sicheren Seite (anders als unser Martin links auf dem Foto). | | Schnell waren die Aufbauarbeiten abgeschlossen und das große Zocken konnte beginnen. Zum Aufwärmen wurde einmal kräftig Soldat gespielt, ein einfach zu erlernendes Actionspiel. Danach ging es gleich mit Command & Conquer - Red Alert 2 und Flatout härter zur Sache. Es wurde vor Aufregung geschrien, die Computer summten dazu im Takt, hie und da gab es lautes Lachen und der Abend war schneller da als geplant. |
| Wer ebenfalls viel Computer spielt, der weiss wie hungrig man dabei werden kann. Ruck zuck hatten wir uns mit Chinesischem angegessen und es konnte vollgetankt weitergehen. Warcraft III - Frozen Throne, Worms World Party uvm. Wer denkt das die Ca/Ex müde geworden sind, der liegt hier falsch. Die "lange Nacht" wurde wirklich sehr lange, denn es wurde munter bis am nächsten Tag durchgespielt!!! Wieder einmal eine CaEx-Aktion mit Spaß ohne Grenzen, die wird sicherlich baldigst wiederholen werden! |
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Sommerlager 06 Techuana
Anreise
Die Zugfahrten waren fast schon so anstrengend wie das Schleppen der Rundlinge.
Am Anreisetag mussten wir zu zehnt zwölf kleine Säcke, die mit zwei Zeltganituren, einem Hangar, den dazugehörenden Stangen und auch mit Planen voll gepackt waren, eine schwere Aluminiumkiste und unsere großen sowie die kleinen Rucksäcke des Öfteren verladen. Das erste mal von den Autos am Südbahnhof zum Zug, dann in den Zug, in Villach aus dem Zug auf den Bahnsteig,
| | zu einem anderen Bahnsteig, in den nächsten Zug, in Ledenitzen wieder raus und in das Auto von Hans Hopfgartner, dem Lagerchef. Wir hatten 10 Plätze reserviert. Eine Kabine hatten wir für uns und die andere haben vier von uns mit zwei Mädchen geteilt. Mit dem ganzen Gepäck war es sehr eng in den Abteilen. Unsere Sachen waren draußen am Gang, unter den Sitzen in der Mitte, auf den Sitzen, und in den Gepäckhaltern über uns. Aber wir waren tapfer und haben es auch geschafft fast bewegungsunfähig einige Stunden dazusitzen und uns die Zeit zu vertreiben. Bei der Rückfahrt war es dasselbe in Grün, allerdings hatten wir keine Abteile und waren froh zwei 4er-Plätze zu ergattern, sodass wir Jolly und Uno spielen konnten. Zwischendurch waren ein paar von uns bei der Rückfahrt auch im Speisewagen, der wie ein Restaurant eingerichtet war – dort war es sehr gemütlich aber auch extrem überteuert, aber dort zu sitzen war den Preis wert. Getshi
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| Hike
Das Hike war eigendlich angenehm zum gehen. Unsere erste Stadion war Kopein , dort haben wir dann zum ersten mal den Mat und die Marianne getroffen (Da ist es dem MF noch gut gegangen) dann weiter zum Kanzianiberg und dann nach Goritschach dort hatten wir wieder ein Treffen mit Mat und Marianne dann sollten wir weiter nach ST. Job. Weil es dem Martin F. nicht mehr sehr gut gegangen haben wir uns in Goritschach eine Scheune gesucht und sind dann auf Heu eingeschlafen.
| Am nächsten Morgen sind wir nach Finkenstein gegangen und dann weiter zum Faakersee ,dort haben wir uns in ein Gasthaus gesetzt und auf unser Leiter gewartet. Martin musste bis zum Bahnhof in Faak noch gehen. Martin und Belli fuhren dann mit dem ZUg nach Hause und alle anderen gingen noch bis nach Techuana weiter. Gregor
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Faaker See
Es war ein Mittwoch wie jeder andere und alles ging seinen gewohnten Lauf. Doch dann hatte unser aller Held Matthias einen Plan. Um uns aus der unendlichen Hölle der Langeweile zu befreien, wollte er uns an den Faaker See führen. Gesagt getan, jeder packte sein Zeug ein und schon konnte es losgehen. Ausgerüstet mit einem Kompass, der nicht nach Norden zeigt, und einer Karte die aussah, als hätte sie ein besoffener Hamster gezeichnet, brachen wir auf. | | Unser Plan war, auf einem Wanderweg zu unserem Ausflugsziel zu gelangen. Doch Matthias hatte was anderes vor. Schnell und mit unmenschlicher Entschlossenheit führte er uns ans Ziel. Nur leider ans falsche. Am Ende befanden wir uns 2 Kilometer östlich vom Arsch der Welt. Da endlich sahen wir ein, dass wir nur, wenn wir selbst die Führung übernahmen, ans Ziel kommen würden. Nach zweieinhalb Stunden endlich fanden wir uns an der „Dreckigen Lacke“, wie wir es nannten, wieder. Nach einem schönen Badetag, der sich aus 5 Minuten im eiskalten Wasser und einer völlig überteuerten Jause im nahe liegenden Restaurant zusammensetzte, ging es unter unserer Führung wieder nach Hause. Alles in allem war es echt schön. Im Übrigen empfehlen wir, im August nicht ohne das Vorhaben krank zu werden, im Faaker See zu baden. Alex
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| Unvermeidliche Pflichten
Abwassersysteme bauen, hiken oder Essensplätze errichten sind schon nicht immer das Gelbe vom Ei, aber in Techuana erlebten wir den ultimativen Härtetest für Pfadfinder und Pfadfinderinnen: Die Reinigung der sanitären Einrichtungen!!!
Im Normalfall (zu Hause, wenn man das Klo alleine benützt) ist das kein Problem. Doch allein der Gedanke, wie viele unbekannte (und bekannte?) Leute die Toiletten benützt haben lässt einen schaudern. | Dabei kann man sagen, dass wir uns wirklich Mühe gegeben haben dieser Arbeit aus dem Weg zu gehen: Unauffällig wie selten zuvor schlich jeder unserer Gruppe zu dem „stillen Örtchen“. Was gar nicht so leicht war, wie jetzt vielleicht manche von euch denken. Wenn man in den bestialisch stinkenden 10m-Bereich eingedrungen ist und sich seiner unbarmherzigen „Giftgasattacke“ erwehrt hat, kam noch eine viel größere Hürde: Kein Licht! („Wir hom ja koan Strom ned“ copyright by Hopfi) Schon mal jemand ganz im Dunklen auf einem fremden Klo gewesen? Nicht so leicht wie man denkt! Nichtsdestotrotz hielten wir an unserem „Still-verhalten,-vielleicht-putzts-wer-anderer“ Plan fest und es klappte sogar recht gut, leider nur recht gut… Wie so oft im Leben erwischt es dich eines Tages und du kannst nichts dagegen machen. Auf alle Leser Rücksicht nehmend werde ich jetzt nicht den ganz genauen Putzvorgang reflektieren und auch keine Details geben, ich kann nur so viel sagen: Die WCs und Duschen waren wirklich einen Tag lang zu ertragen (und der 10m-Abstand hat sich auf 2m minimiert!!).
Zu guter Letzt ein kleiner Rat meinerseits: „Leute lernts was gscheits!“ Martin |
Letzter Abend
Wie so oft saßen wir auch an unserem letzen Abend an einem gemütlichen Lagerfeuer. Noch voll von den vielen Specialtoasts die wir kurz zuvor verspeist hatten kamen wir auf einige interessante Ideen, wie zum Beispiel das schmelzen von einigen Glasflaschen oder die Flagge von unseren Deutschen Nachbarn zu flauchen. Dieser Erfolg blieb jedoch aus und wir hatten nur ein kleines Feuer gelegt und ein Grillgitter entwendet. | | Bei einem weiteren Versuch Bauholz auf dem gesamten Bauplatz zu verteilen war Alex etwas zu voreilig gewesen und landete auf sonderbarer Weise auf dem Bauch. Schließlich legten wir uns dann nach einem gemütlichen Lagerfeuerabend ins Zelt. Andi |
Seifenkistenrennen der Badner Pfadis Die tollkühnen Männer und ihre seifenden Kisten
Als uns im März die Einladung zum Seifenkistenrennen in Baden Ende Mai erreichte waren wir zwar sofort von der Idee mitzumachen begeistert, doch hatten noch keine Ahnung, wohin es führen würde.
Zuerst galt es einmal Material heran zu schaffen - also ging es von Flohmarkt zu Flohmarkt und auch zu unserer Mülldeponie. Gefragt waren Räder, Achsen, Lenker, und alles was man brauchen könnte. Einer dieser Ausflüge brachte uns eine alte Badewanne und 2 nur zT vollständige Fahrräder. Damit war klar, die Badewanne musste verbaut werden!
| | Fröhlich ging es ans konzipieren und konstruieren - über eine Stunde wurden verschieden Lösungsmöglichkeiten für die Radaufhängung die Lenkung erdacht, evaluiert und wieder verworfen. Der finale Entwurf war dann für alle mehr oder weniger zufriedenstellend - wobei wir nicht wussten ob es sich umsetzen lies.
Es ging weiter mit Materialbeschaffung und nicht unerheblicher Flex-, Schraub- und Lackierarbeit. Eine Zeit lang sah es so aus als ob wir gar nicht voran kämen ... doch eines Sonntagsabend nach der Heimstunde war es dann zum ersten Mal soweit: die Lenkung zwar noch wackelig, die Räder liefen mehr schlecht als recht, das Äußere noch eher unspektakulär - aber: die Seifenkiste war bereits ein ganzes Stück! |
| In den folgenden Heimstunden verbesserten wir die Fahrstabilität in Kurven wesentlich, bastelten aus mehreren funktionsuntüchtigen ein funktionierendes Rad zusammen, verpassten der lahmen, grauen Emailschicht einen schneidigen Flammenanstrich und bauten die lebensnotwendige Vorderbremse ein. Bis auf die Vorderbremste funktionierte alles ausgezeichnet, wie sich später herausstellen sollte. Bei einer kurvenlosen Generalprobe auf der Schönbrunner Allee erreichten wir eine Höchstgeschwindigkeit von satten 25 km/h mit 2 Insassen. | Ende Mai war es denn endlich soweit: wir durften unsere seifige Kiste mit den Konstruktionsverbrechen der anderen Teilnehmer messen!
Nach dem ersten Besichtigen der Strecke kamen uns allerdings erste Zweifel auf. Die Strecke war doch wesentlich kurvenreicher und steiler, als wir es uns erwartet hätten. Unter massivem Zeitdruck durchgeführte mechanische Belastungsrechnungen ergaben, dass unser Gefährt den hohen Fliehkräften knapp standhalten müsste. Die Zielausfahrt (etwa 30m lang) könnte jedoch zu wenig sein…
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Daraus resultierte, dass wir auf jeden Fall 2 Personen in der Seifenkiste benötigten: den Fahrer, und den Bremser. Glücklicherweise wurde uns die Besetzung unserer Seifenkiste mit 2 Personen von der Rennleitung genehmigt! Auch die technische Abnahme überstand unser "Pussy Waggon" mit Bravour (Zitat des Abnehmers: "Hat's eine Bremse? Ahja, da vorne! Passt.").
Gleich die erste Fahrt zeigte, wie wichtig die Rolle des Bremsers war.
| | Um die Grenzen der Belastung nicht über zu strapazieren (und, da wir den Pussy Waggon noch nie in Kurven getestet hatten) gingen Fahrer Wolfi und Bremser Mat diese Erstfahrt auf Nummer Sicher an. Da die Bremswirkung der Vorderbremse für die, wie sich später herausstellte, alles entscheidende schnelle Zielkurve bei weitem nicht ausreichte, musste Mat aus dem Gefährt springen und seine Schuhsohle als Bremsmittel missbrauchen. Nach dieser Fahrt wussten wir, dass noch einiges mehr heraus zu holen war. Womöglich sogar eine Fahrt, gänzlich ohne zu bremsen!
Eine kurze taktische Besprechung mit Team Jaki und Mole, und schon konnte dieses Duo ihre Fahrkünste unter Beweis stellen.
Insgesamt hatten wir also 4 Fahrer angemeldet, die wir intern zu 2 Teams zusammenschlossen, wobei sich Bremser und Fahrer immer abwechselten. Es gab 2 Durchgänge, also konnte jeder der vier 2 mal als Fahrer und 2 mal als Bremser dabei sein. |
| Die zweite Fahrt vom Team Mat und Wolfi sollte die erste spektakuläre werden. Bremser Wolfi entschied, vor der tückischen Zielkurve nicht mit dem Fuß zu bremsen. Das führte zu einer derart hohen Geschwindigkeit, dass alle Bremsversuche im Zielauslauf den Pussy Waggon nicht vor den Strohballen zum stehen bringen konnten. Schließlich sprang Fahrer Mat ab, obwohl Wolfi noch in der Kiste saß. Manövrierunfähig ergab er sich in sein Schicksal und stürzte mit dem Pussy Waggon in einen Graben. | Glücklicherweise gab es bis auf ein auf- und ein angeschlagenes Knie keine Verletzungen. Und das wichtigste: Die Seifenkiste hatte den Sturz unbeschadet überstanden!
Fahrer Mole des zweiten Duos musste sich erst vom Schock dieser Geschichte des knapp dem Tod entronnenen Wolfis erholen, so setzte sich Wolfi gleich noch einmal in den Pussy Waggon. Der Rennverlauf zeigte, dass es nur einen harten Konkurrenten zu schlagen galt: das Bobby-Car. Zwar war es nicht viel mehr als ein 40 mal 40cm großes Brett mit Rollen und Joystick, doch konnte der Fahrer ähnlich wie beim Profirodeln durch horizontale Körperhaltung einen sehr geringen Luftwiderstand erzielen, was ihn äußerst schnell machte.
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Nach der 7. Fahrt wussten wir, dass Mat und Wolfi mit ihrem "Höllenritt" nur wenige Zehntelsekunden hinter dem Bobby-Car lagen. Jaki und Mole wollten in der letzten Fahrt noch einmal alles herausholen, um den Sieg zu erringen.
Beim Zurückschieben des Pussy Waggon nach der vorletzten Fahrt dann der Schock: Als Mat und Wolfi das letzte Querstück auf dem Feldweg zwischen den Weingärten fahrend zurücklegen wollen, kommen sie aus vorerst unerfindlichen Gründen vom Weg ab. | | Achter im linken Hinterreifen, Reifen streift stark am Rahmen, Seifenkiste kaum fahrbar. Doch so schnell wollten wir nicht aufgeben. Unter Einsatz allen technischen Wissens und Feingefühl versuchten wir, den Reifen durch Belastung mit dem eigenen Körpergewicht wieder in Form zu biegen. Mole trat und hüpfte auf dem Achter herum, dass man sich kaum vorstellen konnte, dass dieser nicht barst. Niemand glaubte, dass das funktionieren könne. Doch es funktionierte! Zwar lief der Reifen natürlich nicht 100% gerade, doch streifte er nicht mehr am Rahmen und lief jedenfalls gravierend besser! Jaki und Mole beschlossen, diesen letzten Angriff auf die Bestzeit zu wagen. |
| Kurz vor dem Startsignal - die Rennleitung begann bereits mit dem Kommando "Achtung!" - bemerkten wir glücklicherweise einen weiteren, schweren Mangel: die Lenkung funktionierte nicht, da sich eine Schraube gelockert hatte. Das erklärte auch, warum wir bei der Rückfahrt bei so niedriger Geschwindigkeit trotzdem vom Weg abkamen. Ein paar schnelle Handgriffe (Radwerkzeug hatten wir natürlich mit), und schon funktionierte die Lenkung wieder. Es konnte losgehen, die Chance auf den Sieg. | Jaki als Fahrer beschloss für sich, erst nach dem Passieren des Ziels zu bremsen. Dass die Fußsohlenbremse auch erst dort eingesetzt werden sollte, wurde mit Mole vereinbart. Eine Schussfahrt sozusagen.
Lange hielt Jaki seine Vorsatz jedoch nicht. Vor der Zielkurve waren die beiden so schnell, dass ihm mulmig wurde, und er doch die Vorderbremse einsetzte. Wie wir wissen, hat diese jedoch kaum einen Effekt, und so schossen die beiden mit atemberaubender Geschwindigkeit (die Zuseher im Zielraum hielten stets einen vergrößerten Respekt- und Sicherheitsabstand ein, wenn sie hörten, dass wieder der Pussy Waggon an der Reihe sei) durchs Ziel. Wie schon bei Mat und Wolfis Höllenritt reichten wieder alle eingeleiteten Bremsversuche nach dem Ziel nicht aus. Aus Erfahrung klug blieben diesmal jedoch beide im Wagen und fuhren einfach in die Strohballen, da dahinter sowieso genug Ausrollzone war. Diese Kollision mit den Strohballen gab unserem Pussywaggon allerdings den Rest, und der Rahmen des Vorderreifens knickte einfach um. Da die Kiste einfach auf der Badewanne weiterrutschte und nicht umkippte, wurde keiner der beiden verletzt.
Hatte sich das Risiko gelohnt? War es die Zerstörung des Pussy Waggon wert? Die Spannung stieg kurz vor der Siegerehrung ins Unermessliche.
In der Einzelwertung erreichten Mat und Wolfi den 3. Platz! Das Bobby–Car wurde 2. und tatsächlich hatten es Jaki und Mole geschafft, mit ihrem letzten Angriff und einer Zeit von etwa 33 Sekunden den Sieg zu erringen! Gratulation!
In der Gesamtwertung wurden wir mit dem Pussy Waggon 2. Somit räumten wir 3 Pokale ab - auf jeder Position einen - sowie die Ehre, als Sieger und Titelverteidiger das Seifenkistenrennen 2009 zu veranstalten :) |

Samstag, 24. Jänner 09 - das lange herbeigesehnte Datum! Gleich in der Früh, kurz nach dem Aufstehen, der erste schwere Rückschlag: Mona hat sich erkältet und kann wegen Hals- und Ohrenschmerzen leider nicht am Event teilnehmen. Damit bleiben noch drei von fünf CaEx übrig, da zuvor schon Nicole abgesagt hatte. Naja, zu fünft passen wir jetzt in ein Auto…
Nichts desto trotz wollen wir die Aktion - unser erstes, größeres Spektakel mit den neuen CaEx - auf jeden Fall trotzdem durchführen! So geht es mit ein paar Minuten Verspätung um 0830 los, um alle CaEx von daheim abzuholen. Ein paar Kilometer Autobahn, einen Billa-Einkauf und ein paar Blödeleien später finden wir nach kurzer Suche schließlich doch einen geeigneten Parkplatz in Unternberg (bei Puchberg).
Top-motiviert geht es um zirka halb elf bei strahlendem Sonnenschein los in Richtung Mamauwiese. Schnell stellt sich heraus, dass normale Wanderschuhe für eisige Flächen eher ungeeignet sind, wie Niki bis zur Abreise am Sonntag -zig Male bestätigt ;-)Fast auf unserem Weg liegt der Jakobs-Wasserfall, dem wir natürlich auch unsere Aufwartung machen. Wie erwartet präsentiert er sich sehr gefroren, ähnlich wie die Wege zu und von ihm.
Nach etwa drei Stunden Wanderung, gespickt von Schneeball- und Glatteisattacken, erreichen wir schließlich doch den Berggasthof Mamauwiese (ca. 950m), der auch unsere nächtliche Unterkunft sein soll. Nachdem bis zum Einbruch der Nacht noch einige Stunden Sonnenschein bevorstehen beschließen wir - Mat und Wolfi - kurzerhand, nach einer Mittagessenspause den Kohlenberg (rund 1100m) per Luftlinie zu erklimmen. Der Aufstieg …, aber beim Absieg durch den knöchel- bis knietiefen Schnee hatten alle ihren Spaß! Besonders Nikis Rucksack, der sozusagen ein "Eigenleben" entwickelte, und Natalias Schihose, welche "engen Schneekontakt" hatte, wurden auf harte Proben gestellt.
Wolfi
Müde erreichten wir den Mamauhof und waren über die sauberen Verhältnisse angenehm überrascht. Nachdem wir fastgestellt hatten, dass unsere Wasserdichten Wanderschuhe vollkommen durchnässt waren, unsere Sachen im Zimmer abgelegt hatten und unser Atem langsamer ging als der eines total erschöpften Hundes bei 40°C, machten wir uns auf den Weg in die gute Stube um uns zu stärken.
Natalia
Wir gingen früh schlafen und wachten am nächsten Tag superfit wieder auf. Das köstliche Frühstück war mit viel Liebe zubereitet worden und so schmecke es dann auch! Gut gelaunt, aber mit blutenden Herzen verliesen wir der geliebten Mamauhof und stiegen danach, nach Wolfis Info, einen "achso flachen" Berg hinauf. Doch oben wurde es dann wirklich flach.
Wir erreichten den Edelweißhof und schlangen das delikate Mittagessen nur so in uns hinein...
Niki
Nach der Stärkung machten wir uns auf den Weg und fanden nicht nur Pfade, sondern auch eine neue Sportart. Das "Flaschen den Hang hinunterrutschen lassen und danach am Bauch nachsliden". Es machte verdammt Spaß und die Flaschen fanden wir dann auch wieder. Als wir dann auf einer Skipiste standen ärgerte mich Mat und es kam wie es kommen musste: Ich nahm seine Flasche, die den ersten Hangrutscher überlebt hatte, und schleuderte sie erneut hinunter. Wolfgang versuchte sie noch aufzufangen, was ziemlich heroisch aussah, erreichte sie aber nicht mehr. Es dauerte ziemlich lange bis wir den Berg hinabgestiegen waren. Dann dauerte es nicht mehr allzu lange bis wir den roten Skoda erreichten. Die Autofahrt war Unterhaltung pur. Zuhause konnte ich bis zum Schlafen gehen nur noch an unser Wunderbares Wanderwochenende (WWW) denken!
Philipp
| Winterlager im Waldviertel Also wir waren vom 19. – 21. November im Waldviertel mit den Caex auf Winterlager. Die Anreise war sehr lustig, da wir mit Babsis großem Bus durch ein paar sehr schmale Gassen gefahren sind. Als wir dann endlich ankamen war es schon sehr dunkel und somit mussten wir die Jurte im Dunkeln aufstellen. Aber das haben wir dann auch geschafft.
Am Abend haben wir dann noch Lieder gesungen. Am nächsten Tag haben die Burschen versucht Fische zu angeln, und wir Mädchen haben zwei Bäume gefällt. Das war echt cool. Die Jungs haben leider nur einen Fisch gefangen. Am Abend haben die Leiter dann noch eine Geisterbahn für uns gemacht. Die war auch cool. Am letzen Tag sind wir dann nur noch nach Hause gefahren. Aber wir hatten eine kleine Panne. Wir sind mit Babsis Bus im Gatsch stecken geblieben. Gott sei Dank sind wir mit einem Traktor rausgezogen worden. Dann gings auch schon wieder heim.
Ich muss schon sagen, es war ein echt tolles Lager!
Theresa
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Auf der Jagd nach Mr. X – Caex Bezirksunternehmen

Das diesjährige Bezirksunternehmen der Caex fand unter zahlreicher Beteiligung im Pfadfinderheim Brunn am Gebirge statt. Aber das nur teilweise. Samstagnachmittags ging es auf der großen Suche nach Mr. X quer durch Wien. Nach einer guten Stunde war dann das erste Team erfolgreich. Darauf folgten noch 3 andere.
Den Abend verbrachten wir mit „Mr. X on stage“, einem kriminellen Spontantheater-battle. Dabei mussten immer 2 Gruppen gegeneinander antreten, 5 Wörter, einen Toten und ein Happy-End verarbeiten und das Ganze in nur 2 Minuten! Ein großer Spaß auch für das Publikum! Wann bekommt man sonst noch Kriminalgeschichten über brutal ermordete Gartenzwerge oder den „Motorsägenosterhasen“ zu sehen?
Nach einer eher langen Nacht, in der vor allem die Leiter großen Spaß mit dem „Bussimörder-spiel“ hatten, startete der nächste Tag mit packen und Frühstück. Darauf folgte ein Spielereicher Vormittag. Jede Gruppe durfte ihr Lieblingsspiel vorstellen und mit uns ausprobieren. Obwohl das nicht ganz die Wahrheit ist. Unser Lieblingsspiel ist natürlich eindeutig „Tomate“, aber das muss ja nicht der ganze Bezirk wissen …
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