left logo

AQUA 2008 GuSp

AQUA08 – was für ein Abenteuer…
E-E-E-EROWAAAAN

wir sind am WerkIn den ersten zwei Tagen stand Aufbau am Programm. Zu unseren Schlafgarnituren, dem Küchen- und Materialhangar gesellte sich eine Lagerbaute: ein ganz großer Esstisch, an dem alle gleichzeitig Platz haben inklusive Kochstelle. Ganz besonders viel Spaß macht immer der Gatschofen – warum? Weil man mit Gatsch so schön werfen, äääh, Kochstelle bauen kann. Am ersten Programmtag erlebten wir in der Patrulle diverse Workshops zB vermaßen wir unseren Lagerplatz und berechneten dann wieviele Schritte jeder pro Tag zurücklegte, wenn er 5 mal aufs Klo, 1 mal Duschen und 3 mal Wasserholen geht. In unserem Unterlager waren wir die Gewinner mit dem weitesten Weg!

Am nächsten Tag hatten wir Freizeit und während sich unsere Leiter erholten – von was eigentlich? – konnten wir verschiedene Inseln buchen. Während die gemischte Patrulle ihr „kreatives Potential rund um Wasser entdeckte“ , stürzte sich unsere Mädelspatrulle in die gemütliche Sitzgelegenheit?!hammerharte Challenge Valley – eine Hindernisstrecke quer und durch die Ager mit Strickleiter, Kanalrohr, Tauchstrecke, diverse Querungen am Seil, Autoreifenklettern, und einigen weiteren Hindernissen - an der sich sogar Leiter und RaRo die Zähne ausbissen.

Nun zu einem GANZ wichtige Punkt: das Essen war wirklich lecker. Obwohl wir es selbst gekocht haben!? Wahrscheinlich war das Erowans‘ Schuld, der sich immer sehr bemüht hat ALLES aus den Zutaten rauszuholen.  E-E-E-EROWAAAAN! 

Am dritten Abend haben wir wohl nicht so brav aufgegessen und einzürnten damit den Wettergott. Er  strafte uns mit einem kleinen Unwetter – so schnell haben wir unsere Zelte noch nie nachgespannt – und zwei Tagen Nass von oben. Den Test bestanden unsere Garnituren mit Bravur und auch Hangar und Lagerbaute trotzen den Witterungen. Nach 5 Lagertagen war das Wetter wieder warm und trocken und aus den Gehwegen sind Schlammrutschen geworden. Da der Besuchersonntag vor der Tür stand, wurden alle Schlammwege mit Stroh abgedeckt – warum liegtn da Stroh rum? Gott sei Dank – wir bekamen nämlich viel Besuch und vor allem frische Wäsche. Und ENDLICH sind wir auch schwimmen gegangen, also eigentlich wasserrutschen und Eis essen.

Menschenpyramide - wir schaffen es!!!An unserem Aquenteuertag besuchten  wir Stadt, Dschungel, Oase und eine Unterwasserwelt und mussten einige knifflige Rätsel lösen, geschickt verhandeln und uns mit Piraten herum schlagen – HARRRRRRRRR!

Nach einem anstrengenden Abbautag - die Zeit am Lager vergeht immer soooo schnell – fanden wir uns am Abend noch am Lagerfeuer ein. Zur festlichen Versprechensfeier fanden sich sogar unsere CaRos ein, was uns ganz besonders freute. Unsere Frischlinge legten das Versprechen ab und es wurde sogar zweimal die 2. Klasse verliehen – hui! Außerdem haben sich unsere lieben, besten, allertollsten Leiter von der Welt  für jeden von uns was lustiges ausgedacht und in einem Holzanhänger verewigt.

Aber das allerbeste am AQUA war, dass es ein Großlager war – das sollte jeder mal erlebt haben. Wir haben so viele nette, lustige und interessante Pfadis aus der ganzen Welt kennengelernt und natürlich einige Halstücher getauscht. Wir nehmen nicht nur ein cooles AQUA-T-Shirt und tausende Abzeichen sondern auf viele freudige und bewegende Erinnerungen mit nach Hause.





raro_aqua08_header.jpg

AQUA08..
..kostet Männerkarten!


Anreise900 der ungefähr 4000 Teilnehmer des AQUAs waren RaRos. Wir waren mittendrin, wenn auch auf einem etwas unglücklichen uns zugewiesenen Lagerplatz, der neben einem Gefälle auch noch keinerlei schattenspendenen Bäume zu bieten hatte! Doch 2 Schlafplattformen aus Rundhölzern und Brettern in unserer Jurte ließen uns den widrigen Gegebenheiten spielend trotzen. Eine weitere Konstruktion mit Plane als Vorzelt und Kochstelle vervollständigten unsere Bleibe, um nicht zu sagen Weltherrschaftszentrale, für die Dauer das Lagers. Unser Lagerplatz war ein Fixpunkt, zu dem wir alle immer wieder zurückkehrten, denn als RaRo auf dem AQUA08 war man viel unterwegs und hat einiges zu berichten...

Den eigentliche Auftakt des Lagers bildeten die Projekttage. Zuerst wurden bunt durchgewürfelte Gruppen aus allen RaRos gebildet und dann gings los. Jede Gruppe hatte Leiter, die mit dem Projekt vertraut waren.

Tonne am Attersee - es wurden 5 Flöße gebaut und mit denen dann über den Attersee gepaddelt, zu Mittag wurden die Flosses zusammengetaut und in der Mitte ein Griller angeworfen. Insgesamt wurden 12km am Attersee zurückgelegt und zahlreiche neue Freundschaften geschlossen.

HochseilklettergartenHochseilklettergarten - Wir waren 3 Tage in der Steiermark und haben dort Österreichs größten Hochseil-Abenteuerpark unsicher gemacht. Ein recht großes Areal mit kleinen Plattformen auf bis zu 15m Höhe, welche an Bäumen befestigt waren. Um von einer solchen Plattform zur nächsten zu gelangen, waren unterschiedlichste "kletterische" Fähigkeiten verlangt. Am einfachsten und bestimmt auch angenehmsten war die Möglichkeit, von Zeit zu Zeit auch mal mit dem "Flying Fox", einer Art Seilrutsche, einige Passagen zurückzulegen.
Gletschertour
Gletschertour - Eine Wanderung im Hochsommer zum ewigen Eis. Kann man sich Schöneres vorstellen, als bei Sonnenschein ein Päuschen neben einem Bergsee und einem Schneefeld einzulegen? Natürlich erlaubte die 3-Tages-Wanderung es auch, neue Bekanntschaften zu knüpfen.

Projekte gab es natürlich noch viele mehr, doch alle hier zu erwähnen würde vermutlich den Rahmen sprengen. Fest steht, dass wir alle mit unseren Projekten und den damit verbunden neuen Bekanntschaften sehr beglückt waren und sich zum Teil auch Freundschaften bildeten, die auch über die Zeitspanne des Lagers hinaus halten werden.

Das Aqua glänzte besonders durch seine Programm- und Projektvielfalt, doch selbst an den wenigen Tagen, die der Erholung dienen sollten, konnte uns niemand aufhalten einen neuen Olympiarekord bei der berühmt-berüchtigten Challenge-Valley aufzustellen.

Um diesen Parcours zu meistern musste man beinahe unüberwindbar hohe Hindernisse erklimmen, waghalsige Manöver in und über den Fluss Ager in Kauf nehmen, und sogar mental stießen wir durch schier unlösbare Rechenaufgaben an unsere Grenzen... Nichtsdestotrotz bewältigten wir diese 'Challenge' bravourös und pushten uns immer wieder durch "ohne Seil"-Rufe zu Höchstleistungen!

AtterseeGegen Ende des Lagers waren noch 2 Workshoptage eingeplant. RaRos konnten aus einem großen Angebot an unterschiedlichen Workshops wählen.
Unter anderem haben sich einige von uns am Bau von Katapulten beteiligt. Es wurden mehrere Gruppen gebildet, die teilweise auch verschiedene Ansätze ausprobierten, um eine Wasserbombe möglichst weit zu schleudern. Unsere gesammelten Erfahrungen im Bau von einem Tribok reichten nicht aus, um die Gummischleuder der "Konkurrenten" zu übertreffen, doch Spaß hat es allen gemacht.

MF hatte ein kleines amouröses Abenteuer bei einer Attersee-Rundfahrt mit dem Boot, und Jaki versuchte sein Team beim Workshop "RaRos und ihre tollkühnen Fluggeräte", einem Event ähnlich dem RedBull-Flugtag, auf den ersten Platz zu pushen. Leider wurde es dann nur der 2. Platz, doch die "Flugkonstruktion" konnte auf jeden Fall als das kreativste Fluggerät des Teilnehmerfeldes punkten.

Auch der Trommelworkshop neben unserem Zelt, an dem zwar von unserer Gruppe niemand teilgenommen hatte, der uns aber durch unsanftes Wecken doch auch in Erinnerung blieb, sollte hier nicht unerwähnt bleiben.

Luftbild

Für gute Abendunterhaltung war zumeist mit lauter Musik in der Wasserwirtschaft, das größte "Zelt" des Lagerplatzes, gesorgt. An einigen Abenden gab es aber auch "Unplugged Evenings", die zu geselligen Lagerfeuernächten mit Gitarrenmusik angeregt haben. So besuchten auch wir andere Gruppen, wie zum Beispiel die freundlichen Südtiroler, die uns mit ihrem Speck verköstigten, und auch die Freunde von Graz 5 waren immer für eine gute Unterhaltung zu den Themen (Jugend)Kultur, Film, Musik und Politik bereit. Außerdem hattest du die Haare schön und keine Männerkarten .... JEBUS, WARUM HAST DU MICH VERLASSEN?


Alles in Allem war das AQUA08 für uns RaRos ein unvergessliches Ereignis! Wir freuen uns schon auf das nächste Sommerlager, auch wenn das mit Sicherheit kein Großlager im AQUA-Stil sein wird. Das Ausland ruft und wir werden versuchen, diesmal vielleicht ein bisschen über den Tellerrand der nähergelegen Lagerplätze hinaus zu schauen.


>> mehr Fotos in unserer Gallery <<





Wir wollen an dieser Stelle noch ein RIESIGES Dankeschön an unsere freiwillige Feuerwehr aussprechen, die ganz freiwillig unseren Materialtransport übernommen hat. Das war wirklich eine große Erleichterung für uns!!!!

Feuerwehrtransport





Pfadfinder Lilie
Pfadfinder Biedermannsdorf
Mühlengasse 49
2362 Biedermannsdorf
office@pfadi-bdf.at

www.pfadi-bdf.at
www.pfadfinder-biedermannsdorf.at

Valid HTML 4.01 Transitional
scoutnet ring
previousrandomalertnext5nextwebring-home -->
sponsored by o.v.e.r.clockers.at